Heiliger Dominic Savio                                             Hochfest: 09. März   

 

Dominic Savio wurde am 2.April 1842 in Riva, in Norditalien geboren. Er war der Sohn von Carlo und Birgitta Savio, welche ihm den Namen Domenico von der Taufe gaben. Der Name Domenico bedeutet „Gott gehören“ und der Name Savio bedeutet „weise“.

Insgesamt waren es 10 Geschwister.  Sein Vater war ein Schmied und die Mutter war Schneiderin.  Die Familie war arm, musste hart arbeiten und war fromm.

 

Als Dominic 2 Jahre alt war, kehrten die Eltern wieder in ihren Heimatort nach Castelnuovo d’Asti zurück. (Dies war der Geburtsort von Don Bosco).  Von dort gingen Sie im Jahr 1841 weg nach Riva.  Seine Eltern achteten sehr auf eine christliche Erziehung. Im Alter von nur 4 Jahren war Dominic in der Lage alleine zu beten, manchmal wurde er sogar betend in der Einsamkeit angetroffen. 

 

In seiner Biographie von Dominic berichtet Don Bosco, dass Savios Eltern sich erinnerten, wie er seine Mutter bei den Arbeiten rund um das Haus half, er seinen Vater begrüßte wenn er nach Hause kam, seine Gebete sprach, ohne dass man ihn daran erinnern musste. Er war sich der Gnade einer Mahlzeit sehr bewusst und betete immer vor dem gemeinsamen Mahl. Wenn Gäste kamen und ohne zu beten mit dem Essen  begannen, so verließ er den Tisch und ging in eine Ecke. Später als dann seine Mutter zu ihm kam, sagte er zu ihr:

Ich weigere mich am Tisch mit Tieren zu essen.“

 

 

Bruder Giovanni Zucca aus Murialdo, war damals Geistlicher  in Murialdo. Er bemerkte eine Notiz von Don Bosco, dass Dominic regelmäßig mit seiner Mutter an den Hl. Messen teilnahm. Falls die Kirche am Morgen noch verschlossen war, hatte er die Gewohnheit bereits vor der Kirche kniend zu beten, selbst bei Schnee und Schlamm.

 

 

Der Kaplan stellt auch fest, dass Savio in der Dorfschule nicht nur wegen seiner Klugheit, sondern auch durch harte Arbeit gute Fortschritte gemacht hat

Er würde den anderen Jungen nicht dabei helfen, etwas zu tun, das er für moralisch falsch hielt und erklärte, warum er glaubte, dass eine bestimmte Tat falsch sei.

 

Im Alter von fünf Jahren lernte er die Messe zu dienen und versuchte, jeden Tag an der Messe teilzunehmen, außerdem ging er regelmäßig zur Beichte.  Er durfte schon früh zur Ersten Hl. Kommunion und hatte viel Ehrfurcht vor der Hl. Eucharistie. In dieser Zeit war es üblich, die Erste Hl. Kommunion im Alter von 12 Jahren zu empfangen.

Nach dem anfänglichen Zögern und anschließendem konsultieren mit anderen Priestern erklärte sich der Pfarrer damit einverstanden, dass Dominic seine erste Kommunion im Alter von sieben Jahren erhalten konnte, da er den Katechismus kannte und ihm die Größe der Hl. Eucharistie bewusst war.  

 

Er verbrachte viel Zeit im Gebet und beim Lesen. Er fragte seine Mutter nach allen möglichen Dingen die er falsch gemacht hatte und was er hätte tun können um dann anschließend in die Kirche zu gehen und um Vergebung zu bitten.

 

 

Im Oratorium hatten zwei seiner Freunde eine Meinungsverschiedenheit und beschlossen, gegeneinander zu kämpfen, indem sie sich gegenseitig mit Steine bewerfen wollten. Sie waren älter und stärker als Dominic. Er versuchte mit Ihnen zu reden, aber ohne Erfolg. Schließlich am Tag des Kampfes, ging er mit ihnen zu dem Platz wo der Kampf stattfinden sollte und kurz bevor es zum Kampf kam, stellte sich Dominic zwischen die Beiden und hielt sein Kreuz in die Höhe und erinnerte sie daran, dass sie den ersten Stein auf IHN werfen. Beschämt gaben die beiden Jungs ihren Kampf auf. Dominic überzeugte beide zur Beichte zu gehen.

 

 

In der Bioigraphie von Dominic Savio, entdeckte Don Bosco ein Kapitel über Dominics Erste Hl. Kommunioin. Er sagte selbst Jahre später, wann auch immer Dominic von seiner Ersten Hl. Kommunion sprach, sagte er mit Freude:“ Das war der glücklichste und schönste Tag in meinem Leben.“

Der junge Dominic trat im Alter von 12 Jahren als Student in das St. John Bosco Oratorium in Turin ein. Er bat Don Bosco:“ Helfen Sie mir, heilig zu werden! Ein andermal sagte er zu ihm:“ Ich bin der Stoff, und Sie sind der Schneider. Nehmen Sie mich mit und machen Sie aus mir ein schönes Gewand für den Herrn“. Dominic half fortan Don Bosco bei seiner Arbeit mit vernachlässigten Jungen.

 

Als Friedensstifter und Organisator gründete der junge Dominic eine Gruppe mit dem Namen „Die unbefleckte Empfängnis“. Sie hatten sich zur Aufgabe gemacht, neben der Andacht, Don Boscos mit den Jungs mit tatkräftiger Hand zu unterstützen. Alle Mitglieder verpflichteten sich im Jahre 1859 der Salesianischen Gemeinde von Don Bosco beizutreten.

Als Jugendlicher verbrachte Dominic Stunden im Gebet. Sogar im Spiel sagte er, dass es manchmal scheint, als ob sich der Himmel über ihn öffnet. Wenn andere Jungen sagten, dass sie andere zum Lachen bringen könnten, so hörte man Dominic  über sich sagen:

“Ich kann nicht große Dinge tun, aber ich will alles, was ich tue, auch das Kleinste, für die größere Herrlichkeit Gottes tun."

 

Dominics Gesundheit war immer schwach. Er hatte Probleme mit der Lunge und wurde nach Hause geschickt, um sich zu erholen. Aber sein Gesundheitszustand wurde immer schlechter.

Im Alter von nur 14 Jahren starb Dominic am 9. März 1857 an Lungentuberkulose, zuvor erhielt er die letzten Sakramente.

Bereits zwei Jahre nach seinem Tod verfasste Don Bosco selbst die Biographie seines Schützlings. Alle die ihn gekannt hatten, erklärten ihn für einen heiligmäßigen jungen Menschen. Sein Ruf hielt auch dem Seligsprechungsprozeß stand, so dass er am 3. Mai 1950 selig- und am 12. Juni 1954 heiliggesprochen wurde.

 

Seine Reliquien ruhen in der Maria-Hilf-Basilika zu Valdocco in Turin. Seit der Seligsprechung bilden sich in vielen Ländern Gruppen der sogenannten "Freunde von Dominikus Savio".

 

 

Er ist Schutzpatron und Fürsprecher:

  • der katholischen Jugend, insbesondere der katholischen Jungschar Österreichs und der Jugend in Zentralamerika
  • der Messdiener/Ministranten (seit 1960)
  • der Sängerknaben (Pueri Cantores, seit 1956)
  • der werdenden Mütter
  • der falsch beschuldigten Menschen
  • jugendlicher Straftäter

Sein kirchlicher Gedenktag ist der 9. März (meist in der Fastenzeit), doch die Don-Bosco-Familie feiert am 6. Mai das Fest des hl. Dominikus Savio.

 

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